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| Der Herr aber sprach zu Ananias: Geh hin; denn dieser ist mir ein auserwähltes Gefäß, meinen Namen zu tragen sowohl vor Nationen als Könige und Söhne Israels. Denn ich werde ihm zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss. Ananias aber ging hin und kam in das Haus; und er legte ihm die Hände auf und sprach: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir erschienen ist auf dem Weg, den du kamst, damit du wieder siehst und mit Heiligem Geist erfüllt wirst. Und sogleich fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er sah wieder und stand auf und wurde getauft. Und nachdem er Speise zu sich genommen hatte, wurde er gestärkt.
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| Apostelgeschichte 9,15-19
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| Gedanken zur Apostelgeschichte
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| Ananias lernt verstehen, was für eine Wandlung bei Saulus eingetreten ist und was der Herr mit diesem Mann vorhat. Saulus ist ein "auserwähltes Gefäß" oder Werkzeug, um das Evangelium von Christus zu den Menschen zu bringen, und zwar vor allem zu den Heidenvölkern.
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| Das ist ganz das Gegenteil von dem, was Saulus selbst angestrebt hat. Aber seine Lebenswende wird sich als echt erweisen, er wird dem Ruf des Herrn Folge leisten und sogar bereitwillig für seinen Namen leiden.
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| Jetzt hat Ananias die Absichten des Herrn und seinen Auftrag verstanden. Er geht in das Haus, wo Saulus sich aufhält. Es ist ergreifend, wie er den Mann begrüßt, der mit der Absicht nach Damaskus aufgebrochen war, die Christen dort zu verfolgen. Ananias sagt kein Wort über die Vergangenheit, er legt Saulus die Hände auf - ein Zeichen ungetrübter Gemeinschaft -, und er redet ihn als Bruder an.
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| Die entscheidende Lebenswende hat sich bei Saulus drei Tage zuvor vollzogen, jetzt aber führt der Herr ihn durch Ananias in den vollen Umfang des Heils ein: Saulus empfängt den Heiligen Geist und wird getauft.
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