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| Unsere Väter wollten Mose nicht gehorsam sein, sondern sie stießen ihn von sich und wandten sich in ihren Herzen nach Ägypten zurück und sagten zu Aaron: "Mache uns Götter, die vor uns herziehen sollen; denn dieser Mose, der uns aus dem Land Ägypten geführt hat - wir wissen nicht, was ihm geschehen ist." Und sie machten ein Kalb in jenen Tagen und brachten dem Götzenbild ein Schlachtopfer dar und erfreuten sich an den Werken ihrer Hände. Gott aber wandte sich ab und gab sie hin, dem Heer des Himmels zu dienen, wie geschrieben steht im Buch der Propheten: "Habt ihr mir etwa vierzig Jahre in der Wüste Opfertiere und Schlachtopfer dargebracht, Haus Israel? Ja, ihr habt die Hütte des Moloch getragen und das Gestirn eures Gottes Raiphan, die Bilder, die ihr gemacht hattet, um sie anzubeten; und ich werde euch verpflanzen über Babylon hinaus."
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| Apostelgeschichte 7,39-43
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| Gedanken zur Apostelgeschichte
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| Gott hatte sein Volk durch große Zeichen und Wunder aus Ägypten geführt (V. 35.36). Dann hatte Er Mose auf dem Berg Sinai die Zehn Gebote und die weiteren Vorschriften des Gesetzes gegeben. Es waren "lebendige Aussprüche", die das Volk Israel beachten und sich dadurch als Gottes Volk auszeichnen sollte (V. 38; Römer 3,2).
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| Schon am Sinai aber lehnte sich das Volk gegen Gott auf (2. Mose 32,1-8). "Sie wandten sich in ihren Herzen nach Ägypten zurück." Hatten sie so schnell vergessen, dass sie dort Sklaven waren? - Wer sich nur äußerlich zum Volk Gottes hält, aber keine Herzensbeziehung zu Gott hat, der wird sich irgendwann nach "Ägypten" zurücksehnen, nach der Welt und ihren "Götzen", ganz gleich, wie schlecht es ihm dort ging.
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| Die Verehrung des Goldenen Kalbes am Berg Sinai war nur ein erstes Symptom der inneren Krankheit, die das von Gott auserwählte Volk kennzeichnen würde. Seine ganze Geschichte ist ein einziger Beweis dafür, wie nötig alle Menschen und Völker Christus, den Retter, haben.
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