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Es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.
Hebräer 9,27

Ein großer Teil der Menschheit glaubt an die "Reinkarnation", also an die Lehre, dass die Seele des Menschen nach dem Tod in einem anderen Körper wieder auf der Erde erscheint. Dieser Glaube ist schon recht alt, er gehört zu den Grundlagen des Hinduismus, des Buddhismus und anderer östlicher Religionen. Relativ neu hingegen ist, dass auch in den westlichen Ländern viele Menschen diesen Glauben an eine "Seelenwanderung" für überzeugend halten. Einige meinen sogar, er sei mit der biblischen Hoffnung der Auferstehung vereinbar.
Tatsächlich aber ist diese Ansicht der Lehre der Bibel völlig entgegengesetzt. Indem die Lehre von der Seelenwanderung eine Wiederkehr in immer neuen Existenzen vorsieht, täuscht sie den Menschen in Bezug auf die Endgültigkeit des Todes. Und weil sie diese Wiederkehr als einen Läuterungsweg ansieht, geht sie von der Selbsterlösung des Menschen aus.
In Wirklichkeit aber kann nur Gott selbst verbindliche Mitteilungen über die Bestimmung des Menschen nach dem Tod und über den Weg der Erlösung machen. Und Gott hat das in seinem Wort getan. Die Bibel lehrt deutlich: Alle Menschen verdienen wegen ihrer Sünden ein ewiges Gericht. Aber durch Jesus Christus, der in seinem Tod stellvertretend für Sünder das Strafgericht Gottes getragen hat, bietet Gott jetzt allen die Erlösung an. Diejenigen, die sie annehmen - und nur sie - werden von ihren Sünden gereinigt, empfangen das ewige Leben und werden von Gott als seine Kinder angenommen. Sie gehen der Herrlichkeit des Himmels, ihrer ewigen Bestimmung, entgegen.
Es gibt also keine Gemeinsamkeiten zwischen der Reinkarnationslehre und dem biblischen Zeugnis von der Auferstehung.

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